Bochums Weg zum Schulhof der Zukunft
30. Januar 2024 | Zeitgemäße Schulhöfe sollten Lern- und Lebensorte sein – und dies nicht nur für Schüler:innen, sondern als Schnittstellen zum Quartier auch für Menschen in der Nachbarschaft. Schulhöfe bieten vielfältige Möglichkeiten, um Stadtbild und Stadtfunktionen zu verbessern, auf Klimaveränderungen zu reagieren und Nachhaltigkeit zu fördern. Mit diesen Zielsetzungen begleiteten wir in den vergangenen Monaten die Erarbeitung eines Handlungskonzepts für die flächendeckende Neugestaltung von Schulhöfen in Bochum, das nun verabschiedet wurde
Projektbilanz mit Thüringens Finanzministerin Heike Taubert
15. Januar 2024 | Im Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt konnte heute feierlich ein Pilotprojekt mit herausragender Bedeutung für die Verwaltungsdigitalisierung im Freistaat Thüringen abgeschlossen werden: Für das Bundesland erstmals wurde unter unserer Leitung die Bearbeitung aller Verwaltungsleistungen mehrerer Aufgabenbereiche der Landkreisverwaltung – hier: Bauaufsicht, Denkmalschutz und Bauleitplanung – vollständig und medienbruchfrei digital neu gestaltet.
Beschäftigtenrat zur Digitalisierungsstrategie der Stadt Frankfurt am Main
5. Dezember 2023 | Mit der Übergabe eines Impulsdokuments an Dezernentin Eileen O’Sullivan im Frankfurter Römer endete heute die Tätigkeit eines Beschäftigtenrats der Stadtverwaltung: 19 per Los bestimmte städtische Mitarbeitende wirkten intensiv an der Anforderungserhebung für die neue Rahmenstrategie Digitalisierung der Stadt Frankfurt am Main mit. Die sehr positiven Erfahrungen haben dazu geführt, dieses, in öffentlichen Verwaltungen neue Beteiligungsformat zur Begleitung auch der folgenden Umsetzungsprozesse vorzuschlagen.
Digitale Funktionen für das landwirtschaftliche Grundwassermanagement
10. Oktober 2023 | Um Grundwasser für die Feldberegnung zuzulassen, prüft die zuständige Wasserbehörde, welche Entnahmemengen vertretbar sind, ohne die Lebensgrundlagen von Menschen und Natur zu schädigen – eine hoch komplexe Aufgabe angesichts häufigerer Klimaextreme. Umso wichtiger sind digitale Daten in hoher Qualität für die Entscheidungsfindung. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gelang dies mit unserer Unterstützung: Die medienbruchfreie digitale Bearbeitung der Verwaltungsverfahren zur Feldberegnung ist in Betrieb gegangen.
Abschlusskonferenz der Regionalen Open Government Labore
1. Dezember 2022 | Mit der heutigen Abschlusskonferenz in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin endete das von uns geleitete Bundesprogramm »Regionale Open Government Labore«. Seit dem Sommer 2020 hatten 13 Laborkonsortien mit insgesamt über 100 beteiligten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in zahlreichen Teilprojekten erprobt, wie gesellschaftlichen Themen vor Ort – von der Energiewende bis zur digitalen Teilhabe – mit offener Organisationskultur, mit Transparenz, Beteiligung oder Co-Kreation effektiv begegnet werden kann.
Digitale Transformation braucht Kooperation. Demokratie auch.
Öffentliche Einrichtungen nutzen in zunehmendem Maße digitale Instrumente zur Unterstützung ihrer vielfältigen Aufgaben. Dabei trifft die digitale Transformation der Arbeitsweisen in Verwaltungen, öffentlichen Unternehmen und Institutionen auf besondere Herausforderungen. Basierend auf langjährigen und breiten Erfahrungen unterstützen wir Organisationen auf allen Verwaltungsebenen bei der Gestaltung des digitalen Wandels – von bundesweiten Strategien und Regelwerken, über Programme der Bundesländer bis zu einer Vielzahl kommunaler Entwicklungsvorhaben.
Dabei verstehen wir Digitalisierung als eine ganzheitliche und dauerhafte Entwicklungsaufgabe, die darauf ausgerichtet ist, digitale Technologien und Prozesse für die Gesellschaft und ihre öffentlichen Institutionen nutzbringend einzusetzen. So gestalten wir jedes Digitalisierungsvorhaben konsequent wirkungsorientiert und im Bewusstsein der notwendigen Entwicklungsdynamik und Wirtschaftlichkeit.
Einrichtungen des öffentlichen Sektors stehen kontinuierlich vor Veränderungsaufgaben. Wir begleiten gezielt Organisationsentwicklungsprozesse, die Strukturen, Abläufe und Organisationskultur gleichermaßen berücksichtigen und unterstützen diese in der Planungs-, Umsetzungs- und Evaluationsphase.
Wir verstehen Organisationsentwicklung als geplanten und systematischen Prozess zur nachhaltigen Verbesserung einzelner Organisationseinheiten oder der Gesamtorganisation, etwa durch die Entwicklung strategischer Grundlagen, die Optimierung von Prozessen, die Neuaufstellung des Leistungsportfolios oder die Weiterentwicklung der Organisationskultur. Mit einem beteiligungsorientierten Ansatz gestalten wir Veränderung gemeinsam mit Beschäftigten und Führungskräften, stärken Kommunikation und Zusammenarbeit und fördern Veränderungsbereitschaft sowie Eigeninitiative.
Viele Digitalisierung- und Veränderungsaufgaben in öffentlichen Einrichtungen basieren auf einer systematischen Auseinandersetzung mit Arbeitsabläufen. In nahezu allen unserer Projekte analysieren und dokumentieren wir Geschäftsprozesse als Grundlage für eine mögliche nachfolgende Prozessoptimierung.
Gemeinsam mit unseren Kund:innen erarbeiten wir interaktive Prozessmodelle. Dabei konzentrieren wir uns konsequent auf die jeweilige Veränderungsaufgabe: Methoden und Werkzeuge werden so gewählt, dass die Prozessarbeit wirksam und effizient gelingt. Dafür haben wir eine eigene Notationsform entwickelt, die auf die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst zugeschnitten ist. Unsere Prozessarbeit hat sich in Hunderten von Leistungen nahezu aller öffentlichen Verwaltungsbereiche bewährt.
Jede Transformation braucht eine Zielrichtung, die von allen Beteiligten verstanden und idealerweise mitgetragen wird. Wir helfen unseren Kund:innen, diese Ausrichtung in einer passgenauen, inhaltlich fundierten Strategie zu entwickeln und zu beschreiben.
Wir sind davon überzeugt, dass Partizipation den Weg zu Qualität und Akzeptanz ebnet. In erprobten und zielorientierten Formaten unterstützen wir unsere Kund:innen dabei, zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu vermitteln und Betroffene zu Beteiligten zu machen, deren Bedarfe, Wissen und Erfahrungen sichtbar werden. Gleichzeitig binden wir Führungskräfte als Multiplikator:innen und Entscheider:innen zielgereichtet ein.
Zukunftsfähige IT-Infrastrukturen, IT-Services und IT-Prozesse sind eine unverzichtbare Grundlage für wirksames und effizientes Handeln im öffentlichen Sektor. Wir unterstützen öffentliche Einrichtungen dabei, ihre Informationstechnik fachlich, wirtschaftlich und systemisch zu analysieren und Verbesserungspotenziale klar zu benennen. Wir unterstützen die Weitenentwicklung der IT durch passgenaue Konzepte auf Basis einer breiten Marktkenntnis und des Wissens um spezifische Herausforderungen und Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes.
Wichtig ist uns, die konkreten Aufgaben in ihrem technischen und gesellschaftlichen Umfeld zu adressieren und an rechtliche und fachliche Entwicklungen sowie überregionale Digitalisierungsinitiativen anzuschließen. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels unterstützen wir außerdem beim Portfoliomanagement und der Verlagerung von Aufgaben zu geeigneten öffentlichen IT-Dienstleister:innen.
Um Entwicklungen zielgerichtet umsetzen zu können, ist es unabdingbar, das gewünschte Ergebnis so exakt als möglich zu beschreiben.
Wir ermitteln regelmäßig Anforderungen an Organisationen, Prozesse und technische Systeme. Für das Erarbeiten und Abstimmen von Anforderungsspezifikationen nutzen wir die etablierte Vorgehensweisen aus dem Requirements Engineering.
Das Vergaberecht verpflichtet öffentliche Einrichtungen bei der Beschaffung von Investitionsgütern und Dienstleistungen in besonderer Weise auf Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Gleichbehandlung.
Wir unterstützen Verwaltungen, öffentliche Unternehmen und Institutionen bei der Konzeption und Umsetzung von Beschaffungsvorhaben – insbesondere im Zusammenhang mit digitaler Transformation. Beginnend bei der Erarbeitung von fachlich-inhaltlich fundierten Vergabeunterlagen über die Koordination komplexer Vergabeverfahren bis hin zur Begleitung der Suche geeigneter Anbieter:innen mit detaillierter Dokumentation unterstützen wir den gesamten Beschaffungsprozess und stehen dabei stets für die Anforderungen unserer Kund:innen ein.
Programme und Projekte bilden den Kern vieler Veränderungsinitiativen in öffentlichen Einrichtungen. Wir begleiten unsere Kund:innen bei der Planung, Umsetzung und Evaluation ihrer Vorhaben. Dabei stellen wir sicher, dass Ziele klar definiert und verstanden sind, Anforderungen aller Beteiligten berücksichtigt werden, Arbeitspakete beschrieben, Abläufe geplant und Ressourcenbedarfe realistisch eingeschätzt werden.
In der Umsetzung sorgen wir für transparente Steuerung, proaktive Kommunikation und flexible Anpassungen, immer mit Blick auf die vereinbarten Ziele. Passgenaue Austausch- und Dokumentationsformate sowie geeignete IT-Instrumente unterstützen die Zusammenarbeit. Wir moderieren Prozesse intern und vertreten Projekte bei Bedarf auch nach außen. So schaffen wir gemeinsam mit unseren Kund:innen ein Umfeld, das von kollegialem Austausch, Lernen auf Augenhöhe und Innovationsbereitschaft geprägt ist.
Öffentliche Verwaltungen stehen heute mehr denn je vor der Aufgabe, sich den Bürger:innen zu öffnen und im Zusammenspiel mit Politik und Zivilgesellschaft innovativ zu handeln.
Wir begleiten unsere Kund:innen mit einem breiten Spektrum an Leistungen. Dazu gehören die Entwicklung von Open-Government-Strategien sowie die Beratung zu Open-Data-Strukturen. Außerdem konzipieren und begleiten wir Beteiligungsprozesse – von der Information und Anhörung über Mitbestimmung und Entscheidungsfindung bis hin zur Selbstorganisation. Dabei berücksichtigen wir stets das vorhandene Partizipationsniveau der Organisation. Ergänzend führen wir Befragungen und Evaluationen durch und beraten Organisationen im Bereich der Demokratieförderung.
Wir sind davon überzeugt, dass partizipative Prozesse, Transparenz und Nachvollziehbarkeit die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit öffentlicher Institutionen erhöhen und Vertrauen in Demokratie und staatliche Handlungsfähigkeit fördern.